Namibia Infos

Das sollten Sie wissen

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Einreise, Klima und mehr

Ohne Gewähr, lediglich zur Info! 

Einreise

  • Für Deutsche, Österreicher und Schweizer besteht keine Visumpflicht. Touristen aus der BRD, der Schweiz, Liechtenstein, Irland, Großbritannien, Österreich, Italien,
    Frankreich, den USA, Kanada, Japan, Skandinavien, Zimbabwe, Tansania, Angola, Sambia, Botswana, Mosambik und Holland benötigen kein Visum für Namibia
    vorausgesetzt, dass sie im Besitz eines gültigen Flugscheines für die Weiter- oder Heimreise sind und nicht länger als 90 Tage im Lande bleiben. Da sich diese
    Bestimmungen immer wieder ändern können, bitten wir die Reisenden, sich vor Antritt der Fahrt beim zuständigen Konsulat zu informieren.
  • Journalisten benötigen ein Visum zur Arbeitserlaubnis.
  • Internationale Reiseleiter brauchen eine Arbeitserlaubnis, sollten sie eine Reise eigenständig führen. Alle Reiseleiter von Leaflove sind in Namibia registriert und
    versicherungstechnisch abgedeckt.
  • Eine Einreise kann auf Grund von zu wenig freier Seiten im Reisepass verweigert werden. Bringen Sie beglaubigte Kopien Ihrer Reiseunterlagen mit. Im Falle verloren gegangener Dokumente, kann eine solche Kopie bei der Beschaffung möglicher Ersatzdokumente sehr hilfreich sein.
  • Wichtig: Bitte achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Passkontrolle genügend Tage (Aufenthalt in Namibia) in den Pass eingestempelt werden. Melden Sie SOFORT,
    wenn dieses nicht der Fall ist.

Reisedokumente

• Für die Einreise ist ein Reisepass mit Gültigkeitsdauer von mindestens 6 Monaten über das Rückreisedatum hinaus und mit mindestens zwei freien Seiten erforderlich.

• Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, wenn er ein Bild enthält (notwendig ab 0 Jahren) und außerdem genügend Raum für Ein- und Ausreisestempel aufweist. Es empfiehlt sich die Ausstellung eines eigenen Passes für Kinder!

• Prüfen Sie auch bei Familienangehörigen mit Kinderausweisen/Pässen anderer Staaten, ob unterschiedliche Bestimmungen zu beachten sind.

• Sehr wichtig ist die Tatsache, dass Sie ohne „Affidavit“ von einer Südafrikanischen Botschaft ausgestellt, NICHT mit Kindern nach Südafrika reisen können – AUCH
NICHT auf Durchreise! Bitte checken Sie dies unbedingt vorher ab!

• Es gab bereits Fälle, wo die gewissen Fluglinien auch keinen Kinderreisepass akzeptiert hat und unsere Kunden nicht mit Kindern reisen konnten!

• UNBEDINGT sind die Geburtsurkunden der Kinder mit zu führen. Sie müssen wahrscheinlich aufgrund der „Child Trafficking“ (Kinderhandel) Prozeduren dazu
angehalten zu beweisen, dass Sie berechtigt sind mit dem Kind an Ihrer Seite zu reisen!

• BITTE führen Sie separat Kopien Ihrer Dokumente und Tickets mit sich, falls etwas verloren geht.

Visum

• Deutsche / Schweizer Touristen können – sofern ihr Aufenthalt 90 Tage nicht übersteigt und sie keine Tätigkeit aufnehmen – ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) bei kurzfristigen (bis 90 Tage) touristischem oder geschäftlichem Aufenthalt ohne Arbeitsaufnahme wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Dies gilt auch für Inhaber von Diplomatenpässen. Inhaber von Dienstpässen sollten sich vorab sicherheitshalber ein Visa von der namibischen Botschaft in Berlin erteilen lassen.

• Es wird darauf hingewiesen, dass ein touristisches Visum nicht immer 90 Tage gültig ist, auch wenn dies in der Vergangenheit oft der Fall war. Es wird daher dringend empfohlen, bei Einreise zu kontrollieren, ob der Grenzbeamte ggf. eine kürzere Aufenthaltsdauer eingetragen hat. Eine – auch unbeabsichtigte – Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer Strafen (auch: Inhaftierung) führen.

• Die Gültigkeit des Visums wird u.a. auf die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts, der sich meist aus der Datierung des Rückflugs ergibt, begrenzt. Falls Überschreitungen dieses Termins erforderlich werden, sollte rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim „Ministry of Home Affairs“, Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhuk, beantragt werden. (max. insgesamt 90 Tage).

Unfall in Namibia!

• Ein Unfall passiert und Sie wollen gerettet werden! Als erstes muss Emed Rescue 24 informiert werden, da dieses Flugrettungsunternehmen das Flugzeug, evtl. den
Hubschrauber und die ausgebildeten Sanitäter schon am Flughafen parat hat. Hier die Kontaktdaten: +264 81 924

• Die Nummer des MVA (Motor Vehicle Accident Fund) ist: +264 85 955

• Ohne Zahlung geht jedoch gar nichts! Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie gedeckte Kreditkarten, Unfallversicherungskarten, ADAC Karten usw. immer parat haben!
Landesprache Die offizielle Landessprache Namibias ist Englisch. In den Städten wie Windhoek, Lüderitzbucht, Swakopmund, Otjiwarongo und Tsumeb wird auch viel Deutsch gesprochen. Neben den Sprachen Englisch, Deutsch und Afrikaans (Holländischer Ursprung) hat Namibia noch weitere einheimische Sprachen wie z.B.: Oshiwambo, Oshiherero, Damara/Nama, Tswana, RuKwangari, ThiMbukushu u.v.m.

Namibias Bevölkerung

• In Namibia leben zurzeit ca. 2 800 000 Menschen; dies ergibt etwa 3.3 Personen pro Quadratkilometer auf einer Flächengröße von 824 268 km2. Mehr als 300 000
Menschen leben in Windhoek, der Hauptstadt Namibias.

• Namibia ist in 13 Regionen eingeteilt und weist 13 Ethnische Kulturen auf.

• 65% der Namibier können lesen und schreiben. Ihre Lebensdauer wird im Schnitt auf 56 Jahre geschätzt welche sich durch Epidemien wie HIV/AIDS gewiss verringert. Die Bevölkerungswachstumsrate liegt bei 3,3%+, wobei das Wirtschaftswachstum nur bei unter 2% liegt.

• 1 450 Schulen bieten den Kindern die Möglichkeit eine Schulausbildung zu erhalten, welche durch den Staat subventioniert wird. Etwa 80% der Kinder gehen in Namibia zur Schule.

Steuern

15% MwSt. (VAT- Value Added Tax) ist in allen Preisen eingeschlossen.

Klima

• Man kann Namibia zu jeder Jahreszeit gut bereisen da es ein sehr trockenes Land ist. Der kalte Benguela Strom entlang der Atlantik Küste verursacht keine Verdunstung des Meerwassers und daher kann kaum Wolkenbildung im westlichen Teil Namibias stattfinden. Dieses Phänomen verursacht die extreme Trockenheit in der Namib Wüste. Der Caprivi Zipfel im Nord Osten Namibias bekommt am meisten Regen, da
die vom Indischen Ozean entstehenden Wolken über den afrikanischen Kontinent nach Namibia getrieben werden. Hier ist die Malariagefahr in der Regensaison am Höchsten. Die Niederschlagsmenge im Süden Namibia ist am geringsten. Die Regensaison beginnt meistens im Dezember und dauert bis ca. April. Sobald der Niederschlag aufs Land fällt, verändert sich die Landschaft in nur wenigen Tagen. Die
Natur lebt auf mit vielen farbenfreudigen Blumen. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer zum Teil über 40 Grad Celsius im Schatten. 

• Die Trockenzeit ist wiederum von Mai bis November. Diese Zeit eignet sich gut für die Wildbeobachtung im Etosha Nationalpark da die Tiere dazu gezwungen sind ihren Durst an den Wasserlöchern zu stillen, welche in der Nähe des Straßennetzes angelegt sind. Die trockenen Monate sind auch die kälteren Monate welche auf der südlichen Halbkugel auch mal nächtlichem Frost haben. Tagsüber steigt das Thermometer wieder auf über 20 Grad Celsius im Schatten.

Kleidung

• Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk sind im Gelände und bei Wanderungen empfehlenswert. Morgens und abends kann es besonders im Winter (Mai bis September) empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken.

• Als Schutz vor der Sonne sollten Sie eine Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen.

• Auch lange Hosen und langärmelige Hemden bzw. Blusen sind für Wanderungen und Tierbeobachtungen von Vorteil. Daher heißt es: an- und ausziehen nach dem Zwiebelprinzip.

• Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck. Generell ist die Kleiderordnung recht leger, auch auf den gehobenen Lodges. Eine gute Auswahl an Safari-Bekleidung bekommen Sie in Fachgeschäften.

Telefon

• Namibia hat ein sehr gut ausgebautes Telefonnetz, welches unter anderem zu mehr als 221 Ländern verbunden ist. Auch hat Namibia ein wachsendes Mobil Netzwerk – MTC. Dieses Mobilfunknetz hat Verträge mit 40 Ländern und etwa 80 Netzbetreibern. International freigeschaltete Handys (z.B. D1 und D2) können in Namibia benutzt werden. Das Mobilfunk – Netz ist sehr gut verbreitet so dass Sie in fast jeder Ortschaft Empfang haben. In den abgelegenen Regionen ist dieser Service nicht möglich.

• Eine pre-paid Karte von MTC ist problemlos zu kaufen, bereits bei der Einreise am Flughafen. Sie können diese auch im Vorfeld bei uns bestellen.

• Die Vorwahl für Namibia ist +264 wenn Sie vom Ausland aus anrufen wollen. Transport innerhalb Namibias

• Namibia verfügt über kein öffentliches Verkehrsnetz! Taxis bieten in den grösseren Städten wie Windhoek und Swakopmund eine Transportmöglichkeit, es werden jedoch nur Radiotaxis empfohlen – winken Sie niemals ein Taxi von der Strasse, diese sind oft nicht registriert und sogar kriminell. Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie niemanden hinzu steigen!

• Busverbindungen werden nach Südafrika angeboten, aber auch innerhalb des Landes. Die Sehenswürdigkeiten Namibias werden nicht mit einem öffentlichen Verkehrsnetz verbunden.

• Am flexibelsten ist der Tourist mit einer geführten Reise oder als Selbstfahrer mit einem Mietwagen. Autofahren und Fahrzeuganmietung in Namibia

• In Namibia benötigen Sie offiziell einen Internationalen Führerschein, aber inzwischen kann man problemlos mit dem Schweizer oder Europäischen Führerschein in Namibia fahren. In Namibia herrscht Linksverkehr.

• Vorsicht ist geboten beim Vertragsabschluss mit hier ansässigen Mietwagen Anbietern / Versicherungen. 

• Vollkasko -und Anwendung der Vollkasko- werden in Namibia anders vereinbart als in der Schweiz/ Deutschland/Österreich.

Fahren auf Schotterpisten

• Eine hohe Anzahl deutschsprachiger Urlauber verunglückt auf Namibias Landstraßen (Schotterstraßen) schwer, oftmals sogar tödlich. Zumeist sind keine Zweit- oder Drittfahrzeuge beteiligt. Es kommt vielmehr – oft infolge überhöhter Geschwindigkeit – zu einem Überschlagen des Fahrzeugs. Die wichtigste Empfehlung ist daher, Ihre Fahrtgeschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen. 

• Halten Sie den Wagen in den Fahrspuren. Das Wechseln über die neben der Spur verlaufenden Schotter-Anhäufungen führt leicht zum Schleudern!

• Überholen Sie nie, wenn eine Staubfahne des vor Ihnen fahrenden Wagens Ihnen die Sicht auf den Gegenverkehr nimmt. Sie würden einen tödlichen Frontalzusammenstoß riskieren! Rechnen Sie beim Überholen, aber vor allem bei Gegenverkehr, mit Steinschlag. Verlangsamen Sie Ihre Fahrt, bis die Begegnung beendet ist.

• Achten Sie auf mögliche Schlaglöcher, Sandverwehungen, größere Steine, Rinnen etc., die Sie wegen des starken Sonnenlichtes oft erst im letzten Augenblick sehen.

Kriminalität, Bettler, Touristen und die allgemeine Sicherheit

• Wenn Sie mit dem Mietwagen unterwegs sind, halten Sie nicht an unbewachten Rastplätzen an, da es dort wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

• Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen – vor allem Einzelreisende – werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger. Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten!

• Nehmen Sie keine Anhalter mit!

• Touristen haben oft scheu sich streng Bettlern gegenüber zu verhalten und dies wird gnadenlos ausgenutzt. Sie tun NIEMANDEM einen Gefallen wenn Sie Bettlern Geld geben, Sie machen die Situation nur schlimmer!

• Treten Sie streng und resolut auf und geben vor allem Kindern nichts. Sehr irritierend sind Bettler, die mit gutem Deutsch und Sammellisten für noble Aktivitäten auf Touristen zukommen. Geben Sie diesen Menschen nichts, auch wenn sie noch so authentisch erscheinen. BITTE!

Versicherung

• Namibische Reiseveranstalter können Ihnen keine Sicherungsscheine ausstellen. Wir empfehlen Ihnen nach Erhalt der Reisebestätigung eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

• Erkundigen Sie sich vor Ihrer Abreise bei Ihrer Versicherungsgesellschaft bezüglich einer Reisegepäck- und einer Reisekrankenversicherung.

• Jegliche Versicherungen sollten Sie in Ihrem Heimatland abschließen.

Zeitverschiebung

• Namibia ist ein ideales Reiseziel für den Europäer da es keine Zeitverschiebung gibt und der damit verbundene „Jet-Lag“ ausbleibt. Nichts desto trotz ist während der namibischen Sommerzeit ein Zeitunterschied von –1 Stunde von Deutschland, Schweiz und Österreich zu Namibia. In der namibischen Winterzeit beträgt diese +1 Stunde. (Deutschland/Schweiz/ Österreich 12:00 Uhr = Namibia 11.00 Uhr

Geld

• Die Währung des Landes ist der Namibia Dollar (NAD oder N$). Der N$ ist nicht bei allen Banken in Deutschland sofort erhältlich, sondern muss erst bestellt werden. Daher können Sie auch den südafrikanischen Rand (ZAR) kaufen. In Namibia werden beide Währungen zum gleichen Wert akzeptiert, also 1:1. Viel einfacher ist es jedoch, am Automaten in Namibia Geld zu ziehen, mit Ihrer EC oder Kreditkarte.

• Pro Person dürfen max. 2000 NAD (Namibia Dollar) oder ZAR (Südafrikanischer Rand) eingeführt werden.

• Viele Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte sind an die Kreditkarten Systeme angeschlossen. Trotzdem empfiehlt es sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Bitte erkundigen Sie sich vorab!

• Tankstellen akzeptieren Bargeld und Kreditkarten. Im Flughafen Terminal (Ankunft) finden Sie auch einen Bankschalter zum Geldwechsel. Bitte bedenken Sie, dass dort eine Warteschlange entstehen kann. Es gibt viel unkomplizierte Möglichkeiten in Namibia Geld zu wechseln und dies brauch nicht im Ausland schon erledigt werden. Zur Bargeldbeschaffung (bei Banken) empfehlen wir Euro oder U$ zu tauschen.
Bargeld in Euro Währung können Sie bei Banken und Wechselstuben in Namibia problemlos wechseln.

• Bargeldbeschaffung über die Kreditkarte bei Banken ist in vielen Fällen mit ziemlichem Zeitaufwand zu erledigen. (1 Stunde wegen diverser Nachfragen im Ausland) Mittlerweile kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abgeholt werden. (Geheimzahl erforderlich) Auch die EC Karte kann bei einigen Banken verwendet werden. Bitte warten Sie nicht bis Ihr Geld verbraucht ist, da ein Automat auch mal außer Betrieb sein kann. Banken sind in allen größeren Orten zu finden. Sie brauchen zum wechseln Ihren Pass. Bankzeiten: Mo.- Fr. 9h – 15.30h Samstag 8.30h – 11h Visa und Mastercard sind fast überall akzeptiert, American Express und Diners Karten werden nur selten akzeptiert .

• Wir empfehlen einfach N$ 3000,- am Automaten mit der EC oder Kreditkarte zu ziehen.

• Trinkgeld…..5-15% des Rechnungsbetrages, je nach Service ist ok! Denken sie aber daran, dass Trinkgeld nicht eingerechnet ist und viele Kellner nur vom Trinkgeld leben. Kofferträger bekommen ca. 2 – 5,- N$ pro Koffer.

Impfschutz

• Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieber – Infektionsgebiet gefordert. Bei der Einreise aus Deutschland, Schweiz & Österreich ist das nicht erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (4fach- Impfstoff). Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch- Institutes (siehe http://www.rki.de/) sollten auf aktuellem Stand sein.

Malaria

• Ein hohes Risiko besteht ganzjährig entlang des Kavango und Kunene sowie im Caprivi- Streifen. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht im Norden und Nordosten des Landes mit den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (nördliche Etosha-Pfanne) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke.

• Ein geringes Risiko besteht in den anschließenden Landesteilen nach Süden auslaufend.

• Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen.

• Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

• Für die Malariaprophylaxe sind in Europa / Schweiz verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

• Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), • in den Morgenstunden / Abendstunden / Dämmerung Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen. Bestens bewährt hat sich das Landestypische Peaceful Sleep oder Tabard. Autan wirkt nur begrenzt! ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

HIV/ AIDS

• ist im Lande ein großes Problem. Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung liegt bei über 19%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko.

Durchfallerkrankungen und Cholera

• Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. 

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm- web.de).

Elektrizität

• Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In Namibia werden 3-polige Stecker benutzt. Entsprechende Adapter können Sie im Land kaufen. Viele Unterkünfte sind diesbezüglich touristenfreundlich eingerichtet. 

PS: In keinem Weltreise Stecker-Set habe ich bisher einen Namibia Stecker gesehen, verlassen Sie sich also nicht auf Ihren Weltstecker.

• Wichtig: Es gibt Gästefarmen und Lodges, die wegen der Entfernung nicht an das Öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Der Strom wird mit eigenen Generatoren hergestellt, und steht nicht 24h mit voller Leistung zur Verfügung. Bitte die jeweiligen Informationen beachten. Laden Sie bitte Ihre Accu wann immer Sie können.

• Rechnen Sie unbedingt damit, Ihren Fön nicht überall nutzen zu können, viele Systeme auf den abgelegenen Lodges und Farmen „mögen“ keine Föns.

Die „Mitnehmliste“ für Teilnehmer von Leaflove Safari

• Ihr Koffer wird staubig und schmutzig (evtl. eine feste Plastik Hülle – Plastiksack mitbringen), bringen Sie also bitte einen stabilen Koffer mit, der „etwas aushalten“ kann. Weichtaschen/ Rollkoffer sind einfacher zu bedienen und verladen. Bitte packen Sie sparsam, das erspart Ihnen und uns viel Mühe – die Unterkünfte bieten Waschgelegenheiten.

• Falls Sie eine Flugsafari gebucht haben oder während Ihrer Safari fliegen, bitten wir sie darum möglichst kleine weiche Taschen zu nutzen. Die kleineren Flieger sind schwierig zu beladen.

• kleines Handtuch und persönliche Wasch-Utensilien.

• Ein gutes Fernglas ist sehr wichtig, wir empfehlen gute Gläser wie Leica, Zeiss, Swarowski oder etwas günstiger in Nikon oder Minox zu investieren. Ein Fernglas pro Person.

• gute und handliche Taschenlampe

• Kamera und genügend Speicher (Ersatzkamera und Accu falls vorhanden)

• Batterien für Taschenlampe und Kamera

• Feuchttücher und Desinfektionstücher

• Der obligatorische Mundschutz

• Mückenschutz

• Feste Schuhe (knöchelbedeckende Schuhe für Wanderungen und Spaziergänge im Busch) – sehr praktisch wäre auch ein staubdichter Beutel für die Schuhe. leichte Schuhe (Sandalen und/oder Wandersandalen)

• Eigene Medikamente (Augentropfen, Antihistaminen, Kopfschmerzen, Durchfall, Grippe…..) Sonnenschutz (mind. SPF 30+ für den Körper und SPF 50+ für Nacken und Gesicht)

• Hut (mit Rand) und Sonnenbrille

• kleiner Tagesrucksack wenn möglich, die Dinger sind praktisch auf Wanderungen

• Dünne langärmelige Hemden (Sonnenschutz)

• Klamotten für warme Tage und für kühle Tage – egal zu welcher Jahreszeit Sie kommen

• Lippenstift mit hohem Lichtschutz

• Buff/Halstuch – damit man den Hals in den offenen Pirschfahrzeugen schützen kann und bei Staub den Mund und Nase bedecken kann.

• Badehose / Badeanzug / Bikini

• Nasenspray (die Luft in Namibia ist sehr trocken)

Camping Safari:

• eigener warmer Schlafsack. Obwohl die Nächte in Namibia nicht sehr kalt werden, kann man im südlichen Namibia zwischen den Monaten Juni und August Temperaturen unter Null Grad erwarten. Sie bekommen von Leaflove Safari eine Matratzenrolle mit Segelhülle.

• Kleines Kissen

• Kopflampe

Tipps und Tricks

• DOOM ist ein Insektenspray in Namibia, welches oft in den Zimmern der Lodges zur Verfügung gestellt wird. Falls Sie Mücken im Zimmer haben, sollten Sie vor dem Abendessen das Zimmer einmal „besprühen“ um alle Mücken zu töten. Nach dem Abendessen ist das Gift verflogen und die Mücken sind tot.

• Ein sehr gutes Körperspray gegen Mücken nennt sich Peasceful Sleep oder Tabard– im namibischen Handel erhältlich.

• Bitte bringen Sie Desinfektionstücher und Feuchttücher mit. Die Toiletten sind nicht immer sehr hygienisch. Es ist auch gut, wenn man „hinter den Busch“ geht, ein Feuchttuch zu nutzen und dieses dann wieder benutzt in die Hülle zu drücken und in einem Mülleimer zu entsorgen. Man sieht immer Klopapier hinter den Büschen flattern – das nervt.

• Da viele Lodges das Dusch- und Badewasser mit Gas heizen, sollten Sie immer das heiße Wasser voll aufdrehen und mit dem kalten dann regulieren. Bitte gehen Sie auf die Seite des Auswärtigen Amtes, dort finden Sie aktuelle Informationen. Super viele Infos gibt es auch auf der Seite von Namibia Tourism Board in Windhoek und Frankfurt Für diese Informationen können wir keine Gewähr übernehmen!!

Wann nach Namibia

Wann ist die 'beste' Reisezeit?

Schotterpistenknigge

Damit Sie immer sicher ankommen.

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