Die Farm zu verlassen, ist immer ein kleines bisschen wie...
LesenBeste Reisezeit in Namibia
…wann will, wann kann, wann soll ich reisen?
Wann ist die „beste“ Jahreszeit nach Namibia zu reisen?
Das fragen sich täglich viele Afrikafans.
Vielleicht lautet die bessere Frage: Wann ist Ihre Zeit?
Namibia hat keine schlechte Reisezeit.
Aber jede Jahreszeit erzählt eine andere Geschichte.
Möchten Sie viele Vögel? Große Herden? Dramatische Landschaften? Absolute Ruhe?
Dann lohnt sich ein genauer Blick.
Januar bis März
Für Vogelvielfalt, Landschaftsfotografie und das grüne Namibia
Seit Ende November liegt eine trockene Hitze über dem Land, und mit dem Jahresbeginn wachsen die Hoffnungen auf den ersehnten Regen. Wenn sich die mächtigen Wolken endlich entladen, verwandelt sich Namibia.
Die Regenzeit, unsere fünfte Jahreszeit, bringt spektakuläre Himmel, leuchtende Farben und eine überraschend üppige Vegetation. Zugvögel sind in großer Zahl anwesend, Antilopen führen ihren Nachwuchs, und die Landschaft wirkt weich und lebendig.
Touristisch ist es ruhig.
Wer Weite, Stimmung und Vogelreichtum sucht, findet hier eine ganz besondere Reisezeit, vorausgesetzt, der Regen fällt.
April bis Mai
Für angenehme Temperaturen und feine Naturbeobachtung
Dies sind oft die harmonischsten Monate des Jahres. Die Temperaturen sind mild, die Luft klar, das Licht weich. Die Vegetation ist vielerorts noch frisch, Tiernachwuchs ist sichtbar, und die Landschaft zeigt faszinierende Farbnuancen.
Für Fotografen und Naturbeobachter sind diese Monate sehr ausgewogen.
Weniger Extreme, mehr Balance.
Juni bis August
Für klassische Tierbeobachtungen an Wasserstellen
Die Wintermonate bringen kühle Nächte und angenehme Tage. Das Land liegt ruhig da, die Vegetation wird lichter, und die Tiere konzentrieren sich zunehmend an Wasserstellen.
Für Safaris im klassischen Sinn ist dies eine hervorragende Zeit. Elefanten, Antilopen und Raubkatzen lassen sich gut beobachten. Gleichzeitig steigt der touristische Druck, besonders in den bekannten Nationalparks.
Wer gute Tierbeobachtungen schätzt und mit mehr Besuchern leben kann, reist jetzt ideal.
September bis Oktober
Für große Herden und dramatische Trockenzeit
Der namibische Frühling wird heiß. Wasser wird knapp, Tiere sammeln sich an permanenten Flüssen und Wasserstellen, besonders im Norden und im Okavango- sowie Sambesi-Gebiet.
Wildbeobachtungen können intensiv sein, allerdings ist dies auch Hochsaison.
Planung und frühe Buchung sind hier entscheidend.
Ornithologisch ist dies nicht der stärkste Monat, da viele Zugvögel noch nicht in großer Zahl eingetroffen sind.
November bis Dezember
Für Hitze, erste Gewitter und besondere Lichtstimmungen
Es wird sehr heiß. Die Luft steht, das Land wartet. Erste Gewitter können niedergehen und verwandeln die Landschaft innerhalb kürzester Zeit.
Zugvögel kehren zurück, Baumarten treiben neu aus, und die Atmosphäre ist geprägt von Erwartung und Spannung.
Für hitzeempfindliche Reisende weniger geeignet, für Landschafts- und Stimmungsfotografen jedoch äußerst reizvoll.
Und nun die eigentliche Frage
Möchten Sie:
• maximale Pflanzen und Vogelvielfalt → eher Januar bis März
• ausgewogene Bedingungen → April oder Mai
• klassische Tierbeobachtungen an Wasserstellen → Juni bis August
• große Herden im Norden → September bis Oktober
• dramatische Hitze, gutes Birding, treibende Flora und erste Gewitter → November
Oder suchen Sie einfach Ruhe und Weite, unabhängig von statistischen Höhepunkten?
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