Knochenlutscher in der Giraffenwelt

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Buschhase

Wir sehen es häufig im Etosha Nationalpark. Giraffen lutschen, kauen und hantieren mit Knochen herum.
Es handelt sich um Osteophagie.
Durch den wohl hauptsächlich im zentralen Norden auftretenden Mineralmangel, Phosphatmangel, haben die Tiere ein Verlangen diese Mängel auszugleichen und bringen sich damit in Gefahr. Oft bleiben Splitter im Gaumen hängen, entzünden sich und die Gefahr sich mit Milzbrand zu infizieren steigt.

Geophagie wird als das Phänomen bezeichnet, bestimmte Erdsorten zu essen.
Im Caprivi kann man es vor allem auf lehmigen Böden in der Nähe großer Termitenhügel beobachten.
Da Schotterpisten oft mit mineralreicher Erde, welche aus tieferen Schichten stammt, aufgefüllt werden, sind diese eine sehr beliebte „Mahlzeit“. Impalas und andere Antilopen fressen den Boden oft so stark auf, dass große Schlaglöcher entstehen.

so schauts aus… die Phagie in Namibia

Es gibt übrigens auch die Koprophagie, wo wir schon beim Thema sind…
Allokoprophagen fressen den Kot anderer Tiere, da ist ja auch, so denkt z.B. die Fliege, noch einiges wo es sich lohnt die Hände für schmutzig zu machen.
Autokoprophagen fressen ihren eigenen Kot, so wie einige Nagetiere und auch Kaninchen oder Hasen, welche übrigens keine Nagetiere sind. Damit kann die Nahrung wieder einmal verdaut und somit alle Nährstoffe genutzt werden.

Eine Reise, wo Themen dieser Arte gern besprochen werden, ist unsere beliebte Wildlife Big Five

Hier findet Ihr einen weiteren Link zu diesem Thema, wo Giraffen einen Gnukadaver durch die Luft werfen….

eine natürliche Woche weiterhin wünsche ich,

albert

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